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FIS-Europacup: eine große Show in Białka Tatrzańska

Obrazek artykułu FIS-Europacup: eine große Show in Białka Tatrzańska3 miesiące temuDie 17. Edition des Garmin Winter Sports Festival ist zu Ende gegangen. Im Rahmen des Events wurden Ski- und Snowboardcontests im FIS-Europacup in der Disziplin Big Air ausgetragen. Bei den Skifahrern haben sich Dmitrii Mulendeev und Lena Prusakova aus Russland als die Besten erwiesen. Motiejus Morauskas aus Litauen und die polnische Repräsentantin Katarzyna Rusin haben im Snowboard-Wettbewerb triumphiert. Dawid Godziek durfte nach dem äußerst spektakulären Contest der FMB World Tour die höchste Stufe des Siegertreppchens besteigen.

Das Skigebiet Kotelnica Białczańska ist für zwei Tage zur wahren europäischen Aktionssport-Hauptstadt geworden. Auf der großen Rampe sind Skifahrer, Snowboarder und Mountainbiker aus Algerien, Deutschland, Finnland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Österreich, Polen, Russland, Schweden, Serbien, Slowenien, Tschechien, Weißrussland, aus der Schweiz, der Slowakei und der Ukraine sowie Ungarn gegeneinander angetreten. Das Wetter bei den am Samstag ausgetragenen Finals hat mitgespielt, was dazu beigetragen hat, dass das Garmin Winter Sports Festival 2020 zweifelsohne das spektakulärste Sportevent dieses Winters in Polen war.

Bei den Snowboardern triumphierte der Litaue Motiejus Morauskas. Den Sieg hat er sich gesichert, indem er einen Frontside 1080 Indy (drei Drehungen um die eigene Achse) und einen Backside 720 Mute vorgeführt hat. Der Tscheche Kristian Salac, Sieger der Freitagsqualifikation, hat zwar die technisch schwierigeren Backside Double Cork 1080 und Frontside 900 Tailgrab präsentiert, doch wegen des fehlenden Grabs (eines Griffs am Brett während des Flugs, der in die Stilnote mit einfließt) beim ersten Sprung und der Landung, bei der er sich abgestützt hat, hat er den zweiten Platz eingenommen. Dritter war Dante Brcic aus Kroatien. Katarzyna Rusin, die einzige Polin, die es in die Finals des FIS-Europacups in Białka Tatrzańska geschafft hat, war die Beste unter den Snowboarderinnen.

Das Niveau des finalen Wettbewerbs der Skifahrer war außerordentlich hoch. Der Double Cork 1080 (drei Drehungen um die eigene Achse) ist der einfachste Trick, den es zu präsentieren galt, wenn man die ersten 10 Plätze überhaupt in Erwägung ziehen wollte. Um den höchsten Platz auf dem Siegertreppchen haben letztendlich Dmitrii Mulendeev aus Russland und Emil Granbom aus Schweden gekämpft. Der Erste von beiden präsentierte einen Double Cork 1440 Mute nach links und einen Double Cork 1260 Mute nach rechts (Rotationen in zwei verschiedene Richtungen). Der schwedische Meister im Big Air und der aktuelle Leader der Gesamtwertung im FIS-Europacup in der Disziplin Slopestyle hat wiederum einen Switch Left Double Cork 1440 Safety (die Rampe wird rückwärts angefahren und es werden vier Drehungen um die eigene Achse gemacht) und einen Left Double Cork 1260 Tail ausgeführt. Am Ende war der Gast aus dem Osten um 0,34 Punkte überlegen, was ihm den Sieg verschaffte. Dritter war der Finne Mikka Virkki. Bei den Frauen triumphierte Lena Prusakova aus Russland.

Im Rahmen des Garmin Winter Sports Festival wurde auch die polnische Meisterschaft im Freeskiing ausgetragen. Dieses Jahr ging der Titel an Janek Burkiewicz, der sich den Sieg sicherte, indem er einen Double Cork 1260 sprang.

Eine Wiederholung der Liveübertragung der Wettbewerbe ist auf dem YouTube-Kanal des Events und auf dem Facebook-Profil @ski2die abrufbar.

Zu weiterführenden Informationen und vollständigen Ergebnissen siehe: www.wsfest.pl